Mittwoch, August 23, 2006

T E R R O R H Y S T E R I E

Eigentlich wollte ich bei Gelegenheit eine Zusammenstellung der Abstrusitäten in Folge der TERRORHYSTERIE recherchieren und hier veröffentlichen, aber da ist mir freundlicherweise Freace entgegengekommen und hat in verdichteter Form die Ereignisse der letzten Wochen und Monate beschrieben. Danke!

Auch wenn heute der Bundespräsident vor einer Hysterie und Vorurteilen gegenüber anders aussehenden Menschen warnt, so wirkt das recht hilflos und geht verloren wie ein Kieselstein, den man in einen reißenden Fluss wirft. Die Medien und sicherlich ein Großteil der Bevölkerung haben bereits ihre Ressentiments aufgebaut und werden diese noch weiterentwickeln. Lediglich vereinzelt findet man Beiträge die besonnen sind. Lesenswert ist auch der die Presseschau der ZEIT: Angst essen Denken auf!

Es kommen da noch recht heftige Zeiten auf die Muslime in Deutschland und Europa zu.

Montag, August 21, 2006

Terrorangst in Deutschland

Eine ganz normale Situation in Deutschland erzählt in der Westdeutschen Zeitung:

Unangenehme "Personenkontrolle" im Zug

Draußen ziehen die Häuser und Fabriken Wuppertals vorbei, es dämmert. In einem Abteil des Wupper-Express fahren die Menschen dem Feierabend entgegen. Plötzlich stehen zwei Polizisten im Gang. "Guten Abend, Bundespolizei, Ihren Personalausweis."

Die Polizeisten haben sich vor einem jungen Mann aufgebaut, der mittelgroß und hager ist, schwarze Haare hat. "Ich, warum", fragt der irritiert. Die knappe Antwort in lupenreinem Bürokratendeutsch: "verdachtsunabhängige Personenkontrolle." Die anderen Fahrgäste blicken von ihren Büchern, Zeitungen und Gesprächen auf, schauen sich an, wer da sitzt. Ja, der hat tatsächlich einige Züge von dem Mann auf den Fahndungsfotos des Bundeskriminalamtes. Einige blicken sofort zur Gepäckablage hoch. Die Angst fährt mit, auch wenn das niemand aussprechen will.

Der junge Mann sagt: "Ich hab' meinen Ausweis nicht dabei, nur das hier." Aus seiner Hosentasche zieht er eine EC-Karte. Der Polizist zückt sein Handy, wählt: "Machst du mal eine Personenkontrolle", sagt er laut in das Mobilteil. Dann fragt er den jungen Mann: "Sind Sie deutscher Staatsbürger?" "Ja sicher", antwortet der.

Der Polizist buchstabiert den Namen des jungen Mannes ins Handy und ins Abteil, fordert den Kontrollierten auf, sein Geburtsdatum zu nennen. Danach ist es eine halbe Minute still. Schließlich legt der Beamte wortlos auf, gibt dem jungen Mann seine EC-Karte zurück und sagt: "Das nächste Mal haben Sie Ihren Ausweis dabei!"

Die beiden Polizisten verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Zeitungen rascheln, Gespräche beginnen wieder, keiner schaut den Verdächtigten an. Der junge Mann rührt sich nicht vom Fleck, blickt zum Fenster raus, schüttelt so zaghaft den Kopf, als fürchte er, die beiden kehren zurück.

Dann, endlich, kommt sein Bahnhof. Erst als der Zug schon steht, springt er auf und steigt aus. Auf den Bahnsteig tritt er langsam. Dann beginnt er, andere zu überholen. Und dann fängt er an zu rennen.

21.08.06
Von Christina Kiesewetter

Sonntag, August 20, 2006

Dunkle Wolken am Horizont

oder der zunehmende Wahnsinn.

Hier eine erschreckende Geschichte die einen Einblick gewährt wie Menschen in Zeiten des 'Krieges gegen den Terror' denken und auch ein kleiner Ausblick auf das was wohl den Muslimen in Europa und der Welt bevorsteht.

Die gesamte Story lässt sich hier nachlesen (Absurde Terror-Folgen). In aller Kürze:


"Die Angst vor dem Terror treibt absurde Blüten: Passagiere eines britischen Ferienfliegers erzwangen den Rauswurf zweier angeblich verdächtiger Männer. Der Grund: Sie sahen "asiatisch" aus, wie einige der meuternden Passagiere befanden, trugen die falsche Kleidung - und sprachen Arabisch."
(Quelle: Der Spiegel)

Irre, wozu der aufgeklärte Mitteleuropär doch in der Lage ist. Merkwürdig, dass die Flugbegleiter bei dieser Hysterie mitgemacht haben und bemerkenswert auch der Umstand, dass die ursprünglich kleine Gruppe von 'Meuterern' bald die Mehrheit der Passagiere hinter sich hatte. Herdentrieb?
Und da fragt sich jemand noch wie es zum Holocaust kommen konnte.

Zu befürchten ist nur, dass wir in Zukunft noch mehr solcher Geschichten erfahren und vielleicht sogar am eigenen Leib zu spüren bekommen werden.

Ich glaube nicht an die Realität


"Ich glaube nicht an die Realität. Sie ist ja bekannt für ihre linksliberalen Tendenzen."


Stephen Colbert (US-Satiriker)

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,432541,00.html

Sonntag, August 13, 2006

Die Wahrheit ist das este Opfer

Sinngemäß heißt es, dass die Wahrheit das erste Opfer in einem Krieg sei.

Dem kann nur beigepflichtet werden. Berücksichtigt man die Berichterstattung über den Krieg im Libanon dann ergibt sich ein kurioses Bild. Auf der einen Seite fehlen die (libanesischen) Opfer gänzlich, auf der anderen Seite werden die Toten inszeniert.

Was soll man als unbedarfter Mensch aus der Ferne nur davon halten?
In der alt-ehrwürdigen ZEIT habe ich bis heute noch kein BILD eines Opfers entdeckt. In der Boulevard-Presse fehlen sie ebenfalls. Was sehen wir? Israelische Artillerie und ein durch eine Katjuscha-Rakete getroffenes Haus oder Bürgersteig. Sicherlich gibt es auch hier Opfer, denn auch wenn man heute die Katjuschas als 'ballistische Steinschleuder' (J. Bittner in der ZEIT) betrachtet, können diese Waffen Menschen töten bzw. haben dies auch getan. Aber merkwürdigerweise interessiert sich kaum jemand dafür mit welchen Mitteln Israel zurückschießt...in Qualität und Quantität. Ebenso wenig interessiert man sich auch für die Einschlagsstellen und die Opfer. Ein unsauberer Krieg wäre hier nur schwer zu vermarkten und würde ganz gewiss die Deutsch-Israelische-Verbundenheit stören. Vielleicht liegt es auch daran, dass man mit Vehemenz versucht die Opfer auf libanesischer Seite zu hinterfragen. Es seien nicht 56 Tote, sondern weniger. Das wird die Angehörigen der Getöteten nicht wesentlich beruhigen, wohl aber den aufgeklärten Mitteleuropäer, der schnell vergisst, dass der Verlust auch nur eines einzigen Menschen eine Katastrophe bedeutet. In der ZEIT veröffentlicht Dr. U. Speck in seiner gewohnt propagandistischen Art unzensiert einen Beitrag, der ganz offen die Toten generell in Frage stellt. Am Ende meint man, die hätten sich alle selber getötet und anschließend sich in die Ruinen geschafft damit ihre Angehörigen sie finden und der Weltpresse zeigen um das Image des friedlich glänzenden Staates Israel zu beschädigen.
Mit Verlaub… aber das ist nicht mehr zynisch, dass ist blind und menschenverachtend.

PS: Wie es wohl den Menschen im Gaza-Streifen zur Zeit ergeht?

Freitag, Juli 21, 2006

Charmante Art der Kriegspropaganda?

Wir waren bei dem Thema Bilder. Ohne Zweifel sind Bilder eine Heikle SAche. besonders für Propagandazwecke gut geeignet. Jetzt hat die ZEIT die israelischen Kinder mit ihren Bomben 'verschwinden' lassen und wartet statt dessen mit diesem Bild auf.

Bildunterschrift: Trauer in Uniform: Eine israelische Soldatin bei der Beerdigung eines der Opfer des Hisbollah-Raketenangriffs auf Haifa © Gali Tibbon/AFP

Auf der Printausgabe der ZEIT ist dieses sehr menschliche und nahegehende Bild ganz groß auf der Titelseite veröffentlicht worden.
Was die Printausgabe der ZEIT anbelangt, so habe ich den Chefredakteur Herrn von Randow in einer eMail geschrieben:
" Zählen Sie mich bitte auch zu den Freunden Israels aber auch der Palästinenser. Daher möchte ich Sie bitten zu versuchen, wenigstens etwas mehr Gleichgewicht zu halten. Sie lassen beispielsweise ein für Israel 'unvorteilhaftes' Bild schnell verschwinden und gehen mit den Tränen einer israelischen Soldatin groß auf die Titelseite. Die, die um 300 Tote weinen, haben bisher keinen Platz in der ehrbaren ZEIT gefunden. Bei den Tränen einer Soldatin könnte man auch von Propaganda sprechen, wenn man ganz böse wäre."

Je länger ich mir dieses Bild ansehe und je mehr grausame Bilder voller Blut, Leichen und Zerstörung ich aus dem Libanon und Ghaza im Internet sehe, desto fester glaube ich, dass man hier von Propaganda sprechen kann

Questions to Lisa

Hi Lisa,

Thanks for your investigation about these terrible pictures. There were some open questions. Unfortunately I was not able to confirm your story because Mr. Schreiner, the photographer, is right now in the area and not in his office. But AP (Associated Press) Germany told me by email that these pictures are not manipulated by the journalists. This is important because you suggest that the foreign journalists had created the atmosphere and finally this situation. According to the statement of AP this is not true. There was no influence in any way.

I want to note that there were other 11 photographers like Pedro Ugarte, working for Associated France Press. What’s about these guys?

Another question: Is Mr. Schreiner is a jewish journalist and is living in Jerusalem?

Question: Can you name the other journalists you have talked with them. If this is not for the public, you can send me an email.

Please don't misunderstand my questions. I want to confirm your story and some open questions.

Best wishes and greetings from Germany.

Ein Foto und seine Geschichte II

Das Foto wurde am 17. Juli 2006 in einer Artilleriestellung in der Nähe von Kiryat Shmona unweit der libanesischen Grenze aufgenommen. Von diesem 'Shooting' gibt es mehrere Bilder im Internet (DPA, AP, AFP).


Laut unbestätigten Internetangaben seien an diesem Tag 12 vorwiegend ausländische Journalisten (u.a. von AFP und AP) anwesend gewesen. Bei den Kindern soll es sich um örtliche Bewohner handeln, die sich die Artileriestellung und die fremden Besucher anschauen wollten.

Sowohl meine Anfrage bei AFP (Fotograf Pedro Ugarte) als auch bei AP (Fotograf Sebastian Scheiner)haben außer den allgemeinen Informationen keine Klarheit schaffen können. Die Fotografen selber seien zur Zeit im Krisengebiet und wären somit nicht erreichbar.

In einem pro israelisch-amerikanischen Blog berichtet eine gewisse 'Lisa Goldman' über die Entstehung dieser Fotos. Angeblich hätte sie mit dem 'Photographer' gesprochen.

Es bleiben allerdings einige Fragen offen (Weshalb haben die Kinder nicht nur hebräisch geschrieben?) und auch der Vorwurf, die Fotografen hätten das Bild manipuliert hängt in der Luft.

Insofern wäre eine Stellungnahme der beteiligten Fotografen dringend geboten. Sobald mir eine Antwort vorliegt werde ich sie hier wiedergeben.

Einen interessanten Blog zu diesen Bildern und weitere Informationen und Bilder zum Krieg im Libanon und Palästina findet man bei Sabbah.


Ein Foto und seine Geschichte

Es ist Krieg im Libananon und natürlich auch in Palästina. Die Medien in Deutschland berichten darüber eher mehr als weniger aus israelischer Sicht. Sogar die ZEIT kann sich von der selbsterkläretn Freundschaft zu Israel nicht loslösen. Dennoch geschieht das Unglaubliche: Es erscheint ein Foto zu einem - natürlich israelfreundlichen - Bericht:

"With Love from Israel"

Dieses Bild erschüttert viele Leser. Am selben Nachmittag des Erscheines verschwindet das Bild in den Untiefen der ZEIT-Webseite. Dieses für die israelische Seite sicherlich 'unvorteilhafte' Bild ist erst ach längerer such wieder auffindbar. Es gibt Fragen wie dieses Bild entstanden ist. Ich versuche zu recherchieren und erhalte folgende Hinweise, die die Authenzität des Bildes belegen... [es folgt ein Kommentar in der online-Ausgabe der ZEIT]
"auch wenn wir die hierauf abgelichtete Perversion alle nicht glauben möchten.

Sie finden auf der Seite des 'Stern' unter der Rubrik Bilder des Schreckens das Bild Nr. 18. Diesmal von AFP (© Pedro Ugarte). Hier der Link.

Auf diesem Bild ist auch die Bombenbeschriftung lesbar. Unter anderem steht dort: "Jazrala with love" und "from Israel". Die anderen Beschriftungen sind leider für mich nicht lesbar. Im Hintergrund erkennt man übrigens einen weiteren Fotografen (DPA, Militär?). Offenbar gab es Eine Einladung zu einem 'Fotoshooting'. Ich frage mich was sich die israelischen Verantwortlichen dabei gedacht haben? Ist man da schon soweit weg von der Realität, dass man Schmerzgrenzen nicht mehr erkennt?

Was die ZEIT anbelangt so glaube ich eher an ein Versehen, als an bewußte Kritik an dem israelischen Vorgehen. Ich möchte darauf Hinweisen, dass der Artikel ungewöhnlich schnell - etwa bereits gegen Nachmittag - von der Titelseite verschwand. Welche Gründe die ZEIT hierfür hatte ist mir bedauerlicherweise nicht bekannt. Meine Anfrage hat Herr von Randow bis jetzt noch nicht beantwortet. Ich hoffe immer noch, dass es formale und teschnische Gründe waren, mit denen sich das 'Verschwinden' des Artikels und damit des Fotos erklären läßt. Alles andere wäre schlimm. "

Integration

Es gibt in der ZEIT einen sehr schönen Beitrag von Hilal Sezgin zum Thema Integration (http://www.zeit.de/2006/29/Einwanderung-neu).

Ich habe mir erlaubt einen Kommentar dazu abzugeben. Leider ist die Diskussion um den Artikel zwischenzeitlich entfernt worden.

Kommentar:

‚Ellerinize saglik!’ sehr geschätzte Frau Sezgin!

Für die Integrationsverweigerer unter den Lesern hier die wörtliche Übersetzung: ‚Gesundheit ihren Händen!“. Das klingt ins Deutsche übersetzt ziemlich furchtbar, während es auf Türkisch eher anmutet wie eine Liebeserklärung.

Ein ganz großes Kompliment für diesen wohltuenden Artikel. Verzeihen Sie bitte meine späte Reaktion, aber ich hatte – wie mittlerweile viele andere auch – einige ‚deutsche’ Arbeitsplätze zu sichern.

Im Wesentlichen wollte ich mich einem wichtigen Aspekt Ihres Artikels zuwenden: dem Casus ‚Allium sativum’, gemeinhin auch als Knoblauch bekannt. Sie haben die Problematik sehr schön beschrieben. Es gab eine lange Zeit da durfte man als ‚Ausländer’ keinen Knoblauch essen. Das klingt heute lächerlich weil man es sich nicht vorstellen kann, dennoch ist es wahr. Knoblauch war natürlich nicht staatlich verboten, aber die in der Ära des großen Kohls herrschende Auffassung von dem Umgang mit Ausländern – Sie bemerken ich vermeide das Wörtchen Integration – implizierte einen Ausschluss dieser Zwiebelpflanze. Dennoch, gelegentlich rebellierte die Mutter und ganz heimlich kreierte sie vorzügliche Mahlzeiten damit. Aber auch dieses Leid hatte ein Ende, wie so vieles im Leben. Erst kamen die Knoblauchdragees, dann wollten alle auch im Alter fit genug für den Fun sein. In der Folge verzog sich auch der erdrückende Schatten des besonders schwer und untragbar gewordenen Kohls und schließlich und zu guter Letzt leistete der Meisterkoch Johann Lafer einen großen Beitrag zur Integration: Er nahm Knoblauch, Bärlauch, Schnittlauch etc. von der Verbotsliste und führte sie wieder in die deutschen Küchen ein. Ein unbeschreibliches Gefühl der Befreiung war das. Die Sache mit dem Knoblauch hätten wir somit geklärt, allerdings ist mir aufgefallen, dass ich mich neuerdings ständig erklären muss:

  1. Nein, ich will mich integrieren
  2. Nein, ich stehe zum Grundgesetz (seit kurzem auch Verfassung genannt)
  3. Nein, ich lehne Gewalt ab
  4. Nein, ich schlage meine Familie nicht
  5. Nein, Selbstmordattentäter sind irre und extrem uncool
  6. Ja, ich glaube an ein Zusammenleben
  7. Nein, ich bin kein Terrorist!

Sie meinen das seien Selbstverständlichkeiten so wie es eine Selbstverständlichkeit sein sollte Knoblauch zu essen? Im Jahre 2006 darf man sich in diesem Land immer noch über mancherlei Sonderbarkeiten wundern: Diejenigen, die plötzlich die im Licht stehenden Migranten – mit oder ohne Hintergrund – entdeckt haben, geraten nun Aktionismus um anständige Deutsche aus ihnen zu machen. Multikulti gibt’s nicht, sagt die mir und einem ihrer Herausgeber nahe stehende Partei. Jetzt wird gedeutscht. Statt Döner gibt’s jetzt Drehspieß mit Beilage!? Andere wollen, dass in den Kindergärten deutsch gelehrt wird. Man stelle sich einmal vor: jahrzehntelang wurde in deutschen Kindergärten auf türkisch, russisch, italienisch vielleicht auch auf Swahili erzogen und wir haben davon gar nichts mitbekommen. Bei leicht irritierten Gesellschaften mangelt es nicht an Kuriositäten. Nur weiß man wirklich nicht mehr ob man laut Land lachen oder weinen soll.

Conclusio: Habt Geduld!

Ich halte es mit einem der Kommentatoren: Auch diese Zeit wird vergehen … und eines Tages werden wir unseren Enkeln kleine Anekdoten von Integrationswilligen und Integrationsverweigerern erzählen und dafür ungläubige Verwunderung ernten. Zwischenzeitlich bringen – wohlgemerkt – alle (!) Beteiligten Geduld und Willen auf. Ich persönlich werde mich wieder dem Herrn Lafer zuwenden - dem Mann, der fast so gut kochen kann wie meine Mutter und mehr für die Integration geleistet hat als so manch ein Parteiprogramm.

Samstag, März 11, 2006

Zukünftig mit Euros winken!

Dubai Ports wird die Häfen nicht übernehmen. Zu groß war der Druck aus konservativen amerikanischen Kreisen. Die Gefahr von terroristischen Anschlägen (gibt es eigentlich auch andere Anschläge?) würde steigen, wenn Sheikh Muhammed und seine Mitarbeiter die Häfen aufkaufen würden.
Mit Verlaub, einen größeren Schwachsinn hätte man nicht fabrizieren können. Die USA bleiben damit das Land der Superlative.

Ich denke, dass die aktuelle Entscheidung bezeichnend ist für die anti-islamische Stimmungslage in den USA. Da hilft es den Arabern offenbar auch nicht, wenn sie mit Dollar-Milliarden winken. Ich bin mal gespannt welche politischen Konsequenzen dieser offensichtliche Affront in Dubai und den Emiraten haben wird. Vielleicht hat man auch in Saudi Arabien, Jordanien und anderswo die Entwicklung aufmerksam verfolgt und winkt zukünftig nur noch mit Euros.

Willkommen - Ahlen - Merhaba - Welcome - Bienvenidos!